Rache! Rache! heissen, blut'gen Tod
Sklavenfuersten und dem Knecht der fliehet!
Maennerwort gefuerchtet und gepriesen,
Maennliche Tugend!
Ach wohin? wo Winkelried erlag,
Wilhelm schlug, und Ruyter tapfer siegte;
Auf den hoechsten Alpen, in den tiefsten
Suempfen ist Knechtschaft.
Auch du, Hermann's, auch du, kuehnes Volk?
Auf! Erwache! Schuettle deine Ketten,
Dass die Schmach die Welt vernehme, bald auch
Blutige Rache!
Lieder helfen hier and Maeler nicht.
Maeler? Tief im Herzen sei das Denkmal,
An dem Thurm der selbstgebornen Tugend
Hebe dich, Juengling!
Und voran geworfen kuehn die Brust,
Und empor das Auge zu dem Himmel,
Hoch die Fahne! Hoch zum Himmel! Hoeher
Flammende Herzen.
Tod, du suesser, fuer das Vaterland,
Suesser als der Brautgruss, als das Lallen
Auf dem Mutterschooss des ersten Kindes,
Sei mir willkommen!
Was das Lied nicht loeset, loest das Schwert,
Blinkend Heil, umguerte meine Hueften!
Vor der Schande kannst du Tapfre retten,
Zierde der Tapfern!
Just when the youth had sung the last verse in a ringing voice, he had
reached the bush. And now there arose above it two pale heads, wrapped
in white, blood-stained handkerchiefs, and sang in enthusiastic tone the
last verse of the song they had heard:
Was das Lied nicht loeset, loest das Schwert!
Blinkend Heil, umguerte meine Hueften!
Vor der Schande kannst du Tapfre retten,
Zierde der Tapfern!
CHAPTER III.
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